
In Mondnächten
Ami McKay
Btb 2007–02 Gebundene Ausgabe 412 Seiten
Erzählt wird die Geschichte von Dora Rare, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer Glückshaube (hier musste ich Wikipedia bemühen um zu erfahren was das eigentlich ist, denn das wird leider im Buch nicht erklärt) in einer kleinen Provinz von Neuschottland geboren wurde.
Dora wird von der ansässigen Dorfhebamme in die Geburtshilfe eingewiesen und später übernimmt sie deren Aufgaben. Sie sammelt Kräuter, stellt Mixturen her, hilft bei ungewollten oder ausbleibenden Schwangerschaften. Doch Dora ist eine Außenseiterin und als die moderne Medizin in Gestalt eines ausgebildeten, aber unerfahrenen Gynäkologen in ihrem Dorf Einzug hält, wird sie der Hexerei und Pfuscherei bezichtigt.
Der Roman ist in der Ich-Form (Dora) geschrieben und wird von Tagebucheinträgen, Briefen und Zeitungsausschnitten begleitet. Im Anhang befindet sich das so genannte Weidenbuch, welches Rezepte von Hausmittelchen und Verwendungshinweise spezieller Kräuter beinhaltet.
Es geht um Glauben, Aberglauben, um den Konflikt zwischen Naturheilkunde und moderner Medizin, ums Kinderkriegen und um Selbstbestimmung.
Der Roman ist nicht schlecht, jedoch hat er meinen Geschmack nicht getroffen. Ich lese sehr gerne über Themen wie Naturheilkunde und Medizin, aber strickende Frauengrüppchen und deren Teestunden sprechen mich einfach nicht an.
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