Die dreizehnte Geschichte – Diane Setterfield

Die dreizehnte Geschichte
Die dreizehnte Geschichte
Diane Setterfield
Blessing 2007–02 Gebundene Ausgabe 528 Seiten

Die Biographin Margaret Lea, deren Leben ausschließlich aus ihrer bibliophilen Leidenschaft besteht, bekommt unerwartet die Gelegenheit die Biographie der englischen Erfolgsschriftstellerin Vida Winter zu schreiben.

Am Anfang des Romans gewährt uns die Autorin sehr ausführlich, einen Einblick in das bisherige Leben von Margaret Lea. Margaret verbringt ihre Tage in dem Bücherantiquariat ihres Vaters und ist besessen vom Werdegang toter Schriftsteller, dessen Biographien sie schreibt. Später begibt sie sich auf das abgelegene Anwesen der erfolgreichen Autorin Vida Winter um deren Biografie zu schreiben. Es folgen nun die seitenlangen und langatmigen Beschreibungen des Lebens von Vida Winter. Weshalb ausgerechnet Margaret Lea den Auftrag bekam die Biographie zu schreiben, bleibt bis zu den letzten Seiten des Romans ein Geheimnis. Die Auflösung jedoch empfand ich als nicht besonders originell und irgendwie an den Haaren herbei gezogen.
Diane Setterfield hat versucht die Stimmung eines klassischen Romans aus dem 19. Jahrhundert einzufangen. Die Brontes, Jane Austen, Mary Shelley und sogar Edgar Allen Poe müssen als Paten herhalten. Der Versuch ist meines Erachtens misslungen und wirkt nur gekünstelt bzw. aufgesetzt.

Fazit: Die dreizehnte Geschichte war kein Buch für mich, doch eventuell ist es für den einen oder anderen dennoch lesenswert. Vor allem für Leser, die leise Töne bevorzugen oder gerne Jane Austen lesen.

Von mir gibt es wohlwollende 3 Sterne.

Rating: ★★★☆☆

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