Die Insel – Richard Laymon

Die Insel.
Die Insel.
Richard Laymon und Thomas A. Merk
Heyne 2006–08–01 Broschiert 559 Seiten

Die Familie Collins und der achtzehnjährige Rupert stranden bei einem Familienausflug auf einer einsamen Insel. Als sich alle auf der Insel aufhalten, explodiert plötzlich die Jacht.
War es ein Unfall oder wurde die Jacht absichtlich in die Luft gesprengt? Als sich später herausstellt, das es kein Unfall war, bricht Panik aus …

„Die Insel“ ist ein Thriller mit extrem kontroversen Kritiken, entweder er gefällt oder man lehnt ihn ab. Für mich war es eines der spannendsten Bücher welches ich in letzter Zeit gelesen habe. Laymon erzählt so brilliant seine abartige von Sex, Folter und Gewalt geprägte Schmuddelgeschichte, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, obwohl ich ansonsten nun wirklich kein Freund von derartigen Schilderungen bin. Und genau diese Tatsache macht das Buch für mich zu einem Meisterwerk. Trotz einfachem Plot, der in Tagebuchform angelegt ist, gelingt es dem Autor ständig falsche Fährten zu legen, bis zum nicht vorhersehbaren fulminanten Ende. Die Krönung jedoch ist, dass Laymon es zudem schafft, diese eklige und abartige Geschichte noch zusätzlich mit Humor zu würzen, so dass ich beim lesen ständig schmunzeln musste. Jedoch rate ich empfindlichen Gemütern von der Lektüre eines Richard Laymon dringend ab. Das Buch wurde nicht ohne Grund in der Heyne-HARDCORE-Reihe veröffentlicht.

Rating: ★★★★★

1 Kommentar

  1. Karlheinz
    geschrieben am 6. Januar 2008 um 18:19 Uhr| Permalink

    Bevor man noch über Ungereimtheiten oder Abartigkeiten nachdenken kann ist man schon 20 Seiten weiter. Wieder so ein Buch bei dem jede freie Minute zum Lesen genutzt wird. Ich hatte es in zwei Tagen durch und mein Herzschlag ist jetzt wieder normal. Lesenswert, toller Schreibstil und toller Übersetzer!

1 Trackback

  1. von Kadhiras Bücherblog » Rache - Richard Laymon am 16. November 2007 um 16:11 Uhr

    […] Plot ist hier, im Vergleich mit „Die Insel“, noch einfacher gestrickt und das Verhalten der Charaktere nicht immer glaubwürdig. Doch was […]

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